Shades of Grey, streng wissenschaftlich gesehen

Heute nähern wir uns dem Erotik-Phänomen „Shades of Grey“ mal aus der wissenschaftlichen Perspektive! Und wer möchte, kann sogar selbst an einer Studie teilnehmen …

Beginnen wir mit einer literarischen Analyse der besonderen Art: Hat „Shades of Grey“ die Grenzen zwischen den Buchgenres „Erotica“ und „Romance“ unwiederbringlich verschoben? Ja, behauptet Aaron Stanton in einem Artikel auf digitalbookworld.com – und hat für seine These ausgewählte Bücher dieser Genres Seite für Seite auf ihre sexuellen Inhalte hin analysiert. „Shades of Grey“ verzeichnet eine Menge Ausschläge in den roten Bereich (wundert uns jetzt nicht ;)):

booklamp.org - Analyse von Shades of GreyDas zeigt laut Stanton: eigentlich ist „Shades of Grey“ kein Liebesroman mit erotischen Elementen, sondern gehört ins Genre „Erotica“ einsortiert. Wir sind zwar nicht Stantons Meinung, finden seinen Artikel „Is Fifty Shades of Grey Literally Making Romance Sexier?“ aber durchaus lesenswert.

Wer der „Shades of Grey“-Wissenschaft selbst einen Dienst erweisen möchte, hat dazu jetzt auch Gelegenheit! Folgende Mail erreichte uns diese Woche (und wir geben die Info natürlich gerne an alle Interessierten weiter):

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Abschluss meines Psychologiestudiums an der FernUniversität Hagen schreibe ich gerade meine Bachelorarbeit und bitte um Ihre Mithilfe.

Das Thema meiner Bachelorarbeit lautet:
Relationen zwischen Sadomasochismus und dem Buch „Shades of Grey“

Bitte füllen Sie meinen Fragebogen aus, unabhängig davon, ob Sie sich jemals mit dem Thema auseinandergesetzt haben und ob Sie das Buch gelesen haben oder nicht.

Ich benötige Aussagen möglichst vieler Erwachsener (über 18 Jahre) mit ganz unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen, um aussagekräftige Daten zu erhalten. Vielleicht macht Ihnen die Beschäftigung mit meinen Fragen ja auch Spaß.

Meine Arbeit wird vom Lehrgebiet der Allgemeinen und Pädagogischen Psychologie der FernUniversität in Hagen betreut.

Selbstverständlich werden die Daten anonym erhoben (ich kann also nicht eruieren, wer von Ihnen teilgenommen hat) und ausgewertet und nach Beendigung der Studie vollständig gelöscht.

UPDATE: Die Umfrage ist mittlerweile beendet – wir sind jetzt gespannt auf die Ergebnisse (im Wissen, dass das bei wissenschaftlichen Studien leider immer etwas länger dauert …)!

 

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